Arbeitgeberattraktivität – wie man sie steigert

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Der Arbeitsmarkt ändert sich gerade massiv. Und dem Grunde nach ist es inzwischen ein Arbeitnehmermarkt. Branchenübergreifend herrscht Fachkräftemangel. Arbeitgeber müssen attraktiver werden um Mitarbeiter zu bekommen!
Die jüngeren Generationen – also die Z und Y – haben ganz andere Werte als die vorherigen! Völlig anders sind da noch die Baby Boomer ausgerichtet.
Ganz nebenbei sind das ca. 30 % der Fachkräfte die in den nächsten 5 – 10 Jahren vom Arbeitsmarkt verschwunden sind, weil sie in Rente gehen. Demnach ist der Kampf um Talente jetzt schon vorprogrammiert.
Die logische Konsequenz ist aus unserer Sicht der Aufbau der Arbeitgebermarke (zu neudeutsch: employer branding). Je höher die Arbeitgeberattraktivität ist, umso einfacher ist es für Unternehmen, die begehrten Fachkräfte zu gewinnen und bestehende Mitarbeiter zu binden.
Noch etwas: Das Gehalt spielt eine untergeordnete Rolle.
Es geht um Werte, um ausgeglichene Work-Life-Balance, digitale Arbeitsweisen, Weiterbildungsmöglichkeiten, flache Hierarchien, Gesundheitsförderungen, Wertschätzung, Kommunikation auf Augenhöhe, Transparente Kommunikation u.v.m..
Hier 5 Maßnahmen um die Arbeitgeberattraktivität zu steigern
Es gibt nach wie vor Talente. Doch wächst die Konkurrenz unter den Arbeitgebern!
Und ganz wichtig – um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden zählt in erster Linie Menschlichkeit. Zunehmend nutzen wir in unseren Seminaren die GfK (gewaltfreie Kommunikation) nach Marshall Rosenberg. Dieses Kommunikationsmodell stellt die Menschlichkeit in den Mittelpunkt.
Hier fünf nachhaltige Maßnahmen, um die Arbeitgeberattraktivität zu steigern:

  1. Digitale und moderne Arbeitsstrukturen
  2. Betriebliche Gesundheitsförderung
  3. Weiterbildungs- und Aufstiegschancen
  4. Kommunikationskultur, die auf Wertschätzung ausgerichtet ist
  5. Landingpage für Mitarbeiter-Recruiting.
    Wer heutzutage gutes Personal will, muss selbst erstmal beweisen, dass er überzeugen kann.
    Digitale und moderne Arbeitsstrukturen
    Vor allem für die jüngeren Generationen (Y und Z) ist die Digitalisierung Normalität. Diese Generationen erwarten von ihrem Arbeitgeber, dass dieser auch digital arbeitet. Um es mit den Worten von Generationsforscher Herrn Riederle zu beschreiben, der selbst Teil der Generation Z ist:
    »In Unternehmen wollen wir (Generation Z) an Aufgaben und Herausforderungen der Gegenwart oder sogar der Zukunft arbeiten. Wir sehen dabei nicht ein, Tools und Herangehensweisen des vergangenen Jahrhunderts zu nutzen. Aufgrund unserer guten Situation auf dem Arbeitsmarkt kann sich die Generation Z dafür auch das entsprechende Arbeitsumfeld aussuchen.«

Betriebliche Gesundheitsförderung
Die digitale Generation legt großen Wert auf Themen wie Nachhaltigkeit, einen gesunden Lebensstil, gesunde Ernährung und Sport.
Die Möglichkeiten einer strategischen Gesundheitsförderung sind vielfältig und zählen zu den effizientesten Maßnahmen des Employer Brandings. Im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist der ganzheitliche Ansatz unverzichtbar, dazu gehören beispielsweise neben den Klassikern wie Rückenkurse, Yoga oder Fitnesskurse auch Stressbewältigung, Achtsamkeitstraining oder das Entgegenwirken von Schlafstörungen. Kurse zu den Themen Stress, Perfektionismus und Achtsamkeit gibt es bei uns bereits für unter 100,00 € – es ist somit keine Frage des Preises.
Weiterbildungs- und Aufstiegschancen
Um die Potenziale und positiven Eigenschaften der Mitarbeiter zu fördern und die Arbeitgeberattraktivität zu steigern, sind Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie Aufstiegschancen für Ihre Mitarbeiter unabdingbar.
Bieten Sie Ihren Mitarbeitern von vornherein die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln, so wirkt sich das positiv auf Ihre Bewerber aus. Chancen der Fort- und Weiterbildung wurden von Mitarbeitern in diversen Studien auf Platz 1 der Maßnahmen für attraktive Arbeitgeber gewählt.
Auch für die persönliche Weiterentwicklung und Motivation der Beschäftigten tragen kompetenzfördernde Weiterbildungen zu einem großen Erfolg bei.
Hier spielt das Thema Persönlichkeitsentwicklung im Übrigen eine große Rolle. In 1:1 Coachings erleben wir immer wieder bahnbrechende Ergebnisse bei Führungskräften. Das sind für mich (Antje) immer meine „magic moments“!
Um Ihre Arbeitgeberattraktivität durch Weiterbildungen zu steigern, ist es wichtig, diese an die individuellen Bedürfnissen anzupassen – hier sind regelmäßige Karrieregespräche für ein wertschätzendes Verständnis von Vorteil.
Kommunikationskultur, die auf Wertschätzung ausgerichtet ist.
Jetzt kommen wir aus unserer Sicht auf das Wichtigste Thema zu sprechen. Die Kommunikationskultur im Unternehmen. Und das schreibe ich nicht nur, weil das unsere Kernkompetenz ist, sondern weil etliche Studien darauf hinweisen, dass die Kommunikation der Hauptgrund für Unzufriedenheit und Kündigungen bei Mitarbeitern ist.
Die gewaltfreie Kommunikation hilft Ihnen, alle Kernkompetenzen Ihrer Mitarbeitenden optimal einzusetzen. Sie ist erwiesener Weise nachhaltiger und führt selten zu inneren Kündigungen, wenn man sie im Unternehmen lebt.
Wir haben es zu Beginn des Artikels ja schon geschrieben – die Menschlichkeit rückt im Fokus eines gelungen Arbeitgebermarketings.
Vielleicht fragen Sie sich, wie sie so etwas umsetzen und hier ist der letzte Punkt der Handlungsimpuls, der am einfachsten in der Umsetzung ist.
Landingpage für Mitarbeiter-Recruiting.
Um das Ganze rund zu machen, empfehlen wir Ihnen eine Landingpage zu dem Thema zu erstellen. Bauen Sie Ihr Arbeitgebermarketing mit den wichtigsten Punkten auf. Erstellen Sie einen Strategieplan für das Recruiting, arbeiten Sie aktiv an Ihrer Arbeitgeberattraktivität.
Kümmern Sie sich schon jetzt um das Thema – wir sind ziemlich sicher, dass der „WAR of TALENTS“ in den nächsten Jahren stärker ausgeprägt sein wird.
Jetzt ist die Zeit zu handeln, nicht in 5 Jahren wenn es 1,38 Mio. weniger Arbeitnehmer in Deutschland gibt!
Wenn sie dazu mehr wissen wollen, dann melden Sie sich einfach bei uns. Eine formlose E-Mail an die info@gerdes-hamm.de reicht aus.