09
2021

Fachkräftemangel oder never ending story Mitarbeiter

  •  Fachkräftemangel?
  • keine „geeigneten“ Mitarbeiter?
  • hohe Fluktuation?

Aber vielleicht tun ihre Mitarbeiter nicht das, was sie sollen? Das nennt man dann wohl #shithappens! Oder auch never ending story Mitarbeiter.
Doch Vorsicht: das ist teuer!

• Es wir aus meiner Sicht ziemlich viel Geld „verbrannt“, weil wir es einfach gar nicht realisieren. Weil wir an den Folgen „rumdoktern“, aber nicht am Problem. Es entstehen schnell   Kosten durch kontraproduktives oder sogar betriebsschädigendes Verhalten ohne sofort sichtbar zu sein.Weil Mitarbeiter mit ihrem Job oder aber auch mit dem Umfeld unzufrieden sind. Das können Kleinigkeiten sein. Das mag ein unbedachtes Wort sein – das mag eine falsche Einschätzung der Situation gewesen sein. Kleine Dinge, die am Ende großes Geld kosten.

• Vielleicht aber auch, weil man sich benachteiligt fühlt und den Entschluss fasst das Unternehmen vorsätzlich schädigen wollen. Nach dem Motto „wenn die da oben mich nicht sehen, dann mache ich halt, was ICH will“. Sozusagen um einen sozialen Ausgleich zu schaffen.

• Die Möglichkeiten sind vielfältig: Unterschlagung, Zerstörung von Betriebsmitteln. „Keine Ahnung, wie das passiert ist Chef“. Aber auch Datendiebstahl oder einfach nur keine Informationen weitergeben. Arbeitszeitmissbrauch, Manipulation der Arbeitszeit, Spesenbetrug oder einfach nur „schlecht reden über das Unternehmen“ (Imageschädigung), sind Kosten die in die Milliarden gehen.

• Um das kontrollierbar zu machen entstehen dann wieder Folgekosten (Videokameras, Werkschutz, Zeiterfassungssysteme, Produktivitätsüberwachung….).

• So true – oder?

Wussten Sie, dass Ihre Führungskräfte mit Leichtigkeit 20% mehr Produktivität schaffen können?
Wussten Sie, dass die Produktivität Ihrer Mitarbeiter bei „innerer Kündigung“ auf 60-65% sinkt?

Eine qualitative Studie zur betriebswirtschaftlichen Erfassung von Konfliktkosten, die im Jahre 2006 von der Österreichischen Wirtschaftskammer unter“ „Neue Wege zur Ergebnisverbesserung“, veröffentlicht wurde, kommt zu folgenden Erkenntnissen: ​

Innerhalb von kleinen und mittelgroßen Unternehmen macht der Konfliktkostenanteil 19 Prozent der Gesamtkosten aus (krass, oder?):

• Ca. 25 Prozent des Umsatzes hängen von der Kommunikationsqualität ab.

• Zehn bis 15 Prozent der Arbeitszeit in jedem Unternehmen werden für Konfliktbewältigung verbraucht.

​• Fehlzeiten aufgrund betrieblicher Ängste und Mobbing am Arbeitsplatz belasten Unternehmen jährlich mit ca. 30 Milliarden Euro.

​Fluktuationskosten, Abfindungszahlungen und Gesundheitskosten aufgrund innerbetrieblicher Konflikte belasten Unternehmen jährlich mit mehreren Milliarden Euro.

Nochmal: Ein Viertel des Umsatzes hängt von der Kommunikationsqualität ab.
Das verdeutlicht die unmittelbare betriebswirtschaftliche Relevanz! Unternehmer sollten sich um die Kommunikation und Konfliktbewältigung kümmern.

Die Studie ist ziemlich alt – und aus dem Jahr 2006 – ich befürchte aber, dass 15 Jahre später, die Situation nicht viel besser geworden ist. Im Gegenteil, im Zuge der Globalisierung steigen Konflikte eher exponentiell. Und sie stellen somit ein enormes Risiko dar. Das kann den Erfolg einer Organisation signifikant beeinflussen.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach steigende Kreativität und zunehmende Innovationskraft in Ihr Unternehmen zurück zu holen. Schaffen Sie mit Trainings ein Umfeld, wo Konflikte begrüßt werden und die Kernkompetenzen des gesamten Teams genutzt werden.

Drei einfache Dinge braucht es aus meiner Sicht:

IST Analyse: wie hoch sind eigentlich meine tatsächlichen Konfliktkosten (besteht Handlungsbedarf ja oder nein?)
ein funktionierendes und auf Wertschätzung basierendes Konfliktmanagementsystem
Ein „buntes“ Team zur Förderung von Kreativität und Innovation.

Wenn sie das Gefühl haben, dass da irgendetwas dran sein sollte und sie das aber noch nicht beziffern können. Dann vereinbaren Sie einen Termin über unsere Homepage www.gerdes-hamm.de. Unter #shithappens – let’s talk about schenken wir ihnen 30 Minuten unserer Zeit, um Ihre Konfliktkosten zu berechnen.

 

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